Neujahr 2026

Der Jahreswechsel war wieder einmal erstaunlich ruhig. Das ging schon so um den 18.12.2025 los. Es wurde verdächtig still im Haus. Es war buchstäblich nichts zu hören. Nicht einmal das, für diese Zeit übliche, klingeln von Paketboten. Keine Geräusche der Wasserspülungen. Nichts, es war totenstill. Bei meinen „Runden um den Block“ bin ich auch keinen weiteren Bewohner über den Weg gelaufen. Nicht das mich stören würde. Ich mag es, wenn ich meine Ruhe habe.

Da es ja über die Feiertage sehr trüb war, konnte ich auch bei meinen Rundgängen sehen, dass viele Wohnungen dunkel waren. Weihnachtsschmuck der oft an den Fenstern hing, war kaum zu sehen. Das lässt den Schluss zu , dass viele Bewohner das Stadtviertel verlassen hatten. Dieser Zustand hielt bis 02.01.2026 an. Ab da wurde es merklich lebhafter. Aber richtig Leben einziehen wird wohl erst nach Heilige Drei Könige.

Nun, „weise Weihnachten“ hatten wir auch. Es lagen ein paar Millimeter Schnee und es wurde auch jeden Tag etwas kühler.

Ich habe die Feier- und freien Tage im Sessel verbracht. Viel gelesen, die eine oder andere Folge von Serien geschaut und Unmengen Tee getrunken.

Was gab es zu essen? Klar, der Klassiker: Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen. Weihnachtsgebäck gab es dieses Jahr nicht, mit einer Ausnahme: Gewürzspekulatius.

Der Jahreswechsel war wie in den vorherigen Jahren. Da ich auch jetzt keinen Grund gesehen habe zwanghaft bis Mitternacht wachbleiben zu wollen, bin ich gegen 22:00 Uhr ins Bett gegangen. Durch das Feuerwerk bin ich nicht wachgeworden. Allerdings bin an Neujahr sehr früh wach geworden. Schon so gegen 05:00 Uhr. Aber ich war ausgeruht. Und nach der ersten Tasse Tee, konnte das neue Jahr beginnen.

Neujahr 2024

Den Jahreswechsel habe ich, sowie in den letzten Jahren „verschlafen“. Und ich habe sehr gut geschlafen, da ich wiederum nicht durch ein Feuerwerk geweckt wurde. Aber vielleicht fand bei mit auch keins statt. Nun, der Abfall auf den Straßen spricht da wohl eine andere Sprache.

Die Letzten zwei Wochen hatte ich Urlaub. Auch dieses Jahr habe ich einige Projekte in meiner Wohnung umgesetzt. Meistens wahr ich mit ausmisten beschäftigt.

Golf spielen war auch nicht, das ja unser Platz bei Schnee und Frost gesperrt ist.

Nun ja, es war eben sehr ruhig. Aber das muss ja nicht schlechtes bedeuten …

Auswärts essen?

Eigentlich gehe ich in Gesellschaft seit einigen Jahren nicht mehr auswärts essen. Aber jede Phase endet mal. So auch hier bei diesen Thema.

Ich war beruflich mit meinen Kollegen in Neumarkt- St. Veit. Ein komplett verschlafener Ort. Wir hatten im Vorfeld besprochen, dass wir nach Ende unseres Termin noch eine Kleinigkeit beim Griechen essen wollten. Also gingen wir kurz nach 18:00 Uhr Richtung Innenstadt. Obwohl ich sehr müde war, bin ich dennoch mitgegangen. Dort angekommen, gab es erstmal den obligatorischen Ouzo. Aber ich trinke in der Öffentlichkeit und in Begleitung anderer Menschen keinen Alkohol mehr. Ich habe mich daher mit einer Flasche Wasser begnügt. Zum Essen habe ich mir eine Kinderportion Gyros bestellt. Aber selbst diese war mir zu viel. Richtig Hunger hatte ich eigentlich auch nicht. So habe ich appetitlos im Essen gestochert und meine Kollegen bei ihren Gesprächen zugehört. Ich habe mich auch nicht allzuoft eingemischt. Zu diesem Zeitpunkt habe ich es schon bereut mitgegangen zu sein, anstatt mich in mein Auto zu setzen und nach Hause zu fahren.

Aber ich habe durchgehalten. Im Anschluss ging es über die B299 und A94 zügig, trotz widrigem Wetter, Richtung Heimat, wo ich dann kurz vor 22:00 Uhr das Auto in der Tiefgarage abgestellt habe. Dann ab nach Hause, unter die Dusche und ins Bett …

Silvester 2023

Es ist 15:00 Uhr. Für mich neigt sich so langsam das Jahr dem Ende zu. Es war ein sehr ruhiger Jahresausklang. Ich hatte die letzten 2 Wochen Urlaub und so noch einiges im Haushalt erledigt. Anders als in den Vorjahren war jedoch mein Konsumverhalten. Ich habe nur (?) 2 Weihnachtsgeschenke gekauft: 1 Drucker und ein Gutschein. Beides war für 125 € zu haben. Lebensmittel habe ich allerdings nicht eingekauft. Ich hatte beschlossen, Kühlschrank und Tiefkühlschrank zu leeren. Und zu meinem Erstaunen hat das aus gut funktioniert. Allerdings war das keine wirkliche Kunst. Seit meiner OP esse ich auch bedeutend weniger.

Weihnachtsstimmung kam nicht auf. Die Rundgänge durch mein Stadtviertel waren auch nicht inspirierend.

Die letzten 2 Jahre war ich Golfspielen. Aber da fiel Silvester auch nicht auf einen Sonntag. Nein, Spaß beiseite. Ich hatte heute schlichtweg keine Lust auf Golf. Hing sicherlich auch damit zusammen, dass ich mich aus dem Bett zwingen musste. Das war das erste Mal seit Wochen! Auch die Runde durchs Bad brachte keine Besserung. Da der Kaffee nicht schmeckte, habe ich mir einen Tee gemacht. Am späten vormittag habe ich mich dann an den Computer gesetzt und mich über meine Steuerklärungen hergemacht. Wird aber wohl noch ein paar Tage dauern, bevor ich die fertig habe.

Noch ein bisschen in der Küche gewerkelt und jetzt sitze ich vor dem Fernseher und schaue mir ein paar Serien an.

Aufbleiben bis Mitternacht werde ich, so wie in den letzten Jahren, auch nicht. Warum auch? Wenn alles gut läuft, werde ich von der Böllerei, sofern sie denn stattfindet, auch wieder nichts mitbekommen …

Oktoberfest 2023

So, wie in den letzten Jahren praktiziert, bin ich auch dieses Jahr dem Oktoberfest ferngeblieben. Ich muss immer wieder mit dem Kopf schütteln, dass es Menschen gibt, die hier Unsummen von Geld ausgeben. Aber es sei ihnen gegönnt.

Allerdings habe ich auch keine Ersatzveranstaltung besucht. Wie schon mal geschrieben habe ich mich mir angewöhnt solche Veranstaltungen zu meiden. Ich nutze die schönen Tage jetzt Ende September Anfang Oktober um in meiner Wohnung rumzuwerkeln. Es gibt so einiges zu tun. So muss zum Beispiel der zweite Schreibtisch im Homeoffice aufgebaut werden. Auch die Informations- und Kommunikationsgeräte müssen auf den aktuellen Stand gebracht werden. Zudem stehen einige Reparaturen auf der Agenda. Auch gehört das (fast tägliche) Ausmisten dazu. Ich bin immer wieder überrascht, was sich im laufe der Zeit so ansammelt.

Ich könnte auch Golf spielen. Erfahrungsgemäß sind an langen Wochenenden jedoch die Anlagen sehr voll. Da in den nächsten Wochen noch einige Urlaubstage anstehen, werde ich dann dort ein paar Runden drehen.

Aber schau’n wir mal …

(Zwischen-)Bilanz zu Kosten des ÖPNV

Da ich nun seit längerer Zeit kein Monatsticket der MVG mehr habe ist es doch wichtig für mich, die Aufwände für die Nutzung des ÖPNV im Auge zu behalten. Ab wann könnte sich die Nutzung eines 49€- Tickets dann doch wieder rechnen?

Nun, in den ersten 8 Monaten schon mal gar nicht:

202320242025
Monat Fahrten KostenFahrten KostenFahrtenKosten
Januar926,08 €410,20 €412,46 €
Feb26,52 €511,90 €414,23 €
März826,08 €23,40 €27,12 €
April822,82 €00,00 €27,12 €
Mai514,67 €825,50 €414,23 €
Juni719,56 €26,80 €310,68 €
Juli46,52 €722,10 €27,12 €
August1435,86 €1034,00 €828,48 €
September617,93 €515,30 €
Oktober819,56 €1447,60 €
November1024,45 €413,60 €
Dezember24,89 €413,60 €
 Gesamt 83224,94 €65204,00 €29101,44 €

Kurzstrecke nutze ich nur auf dem Weg zur Arbeit und das auch nur, wenn das Wetter nicht „optimal“ ist. Die restlichen Fahrten unternehme ich, wenn ich in der Stadt was besorgen muss. Fahrten zum Sport bewältige ich mit dem Auto, da dort kaum öffentliche Verkehrsmittel hinfahren. Und ja, zum Baumarkt fahre ich auch mit dem Auto …

Regio- Verbindungen habe ich in 2023 bisher nicht genutzt. Dafür bestand weder beruflich noch privat eine Veranlassung.

31.10.2023 Nachtrag: Meine Tickets kaufe ich immer mit der App „MVG Fahrinfo“. Es gibt zwar auch noch die „MVV-App“, aber die ist nicht ausgereift. Wenn ich an einer Haltestelle stehe, erkennt die erste App, wo ich bin. Die zweite App fordert mich auf, (tlw. noch mehrere dutzend Schritte zu gehen.

Fazit 2023:

Bezogen auf die Ausgangsfrage stelle ich fest, dass sich für mich das 49€- Ticket nicht gerechnet hätte. Es hätte mich 588€ gekostet. Also habe ich, abzüglich der oben dargestellten Kosten, 363,06€ „gespart“.

Auch in 2024 werde ich das im Auge behalten. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Fazit 2024:

Auch in 2024 hätte es sich für mich nicht gerechnet. Auch in diesem Jahr habe ich privat keine Fahrten mit Regio- oder Fernverkehrszügen unternommen.

Vorschau für 2025:

In 2025 werden die Kosten wohl ansteigen, da ich beabsichtige, häufiger ins Büro zu fahren. Dennoch gehe ich davon aus, das sich die Kosten für das dann 58 €- Ticket auch nicht rechnen.

Silvester 2022

Wieder ist ein Jahr zu Ende. Diesmal gab es wieder Weihnachtsmärkte und alles was dazu gehört. Aber auch dieses Jahr habe ich keinen einzigen besucht. Bei meinen Rundgängen in der Advents- und Weihnachtszeit konnte ich sehen, dass es auch in diesem Jahr kaum kaum weihnachtlich geschmückte Fenster gab. Sparen die Menschen auch hier Strom?

Nun, wie war nun mein Silvester?

Eigentlich wie letztes Jahr. Ich bin relativ früh wach geworden, so gegen 07:30 Uhr. Kaffeemaschine angestellt und einmal durchs Bad. Nach dem morgendlichen Kaffee, habe ich mich in meine Sportsachen geworfen und bin auf den Golfplatz gefahren. Da Wetter war traumhaft und sehr mild.

Ich habe zuerst am Toptracer geübt. Das werde ich im nächsten Jahr bei jedem Training tun.

Danach ging es auf eine kurze Runde. Gespielt habe ich den A- Course. Obwohl Loch 2 immer noch wegen Umbau gesperrt ist, hat die Runde alles, was ich brauche. Es wird zwar auf Wintergrüns gespielt, aber für meine Belange ist das egal. Mir ging es in erster Linie um die Abschläge und die Annäherungsschläge. Da kommt es auf die Länge der Bahn nicht an.

Nun ja, die Runde war besser als die Letzte. Der Platz war auch immer noch teilweise sehr feucht. Es gab, wie immer, gute Schläge und schlechte Schläge. Aber was solls…

Danach ging wieder nach Hause. Die Straßen waren leer, obwohl die Geschäfte noch geöffnet hatten. Auto in der Tiefgarage abgestellt und ab nach Hause unter die Dusche. Dann schaute ich die Serie „Bones, die Knochenjägerin“. Irgendwann machte sich das Training bemerkbar und ich wurde müde. Ich habe dann noch einige Neujahrsgrüße verschickt und um 23:15 Uhr war „Licht aus“.

Ich habe so gut geschlafen, dass ich vom Silvesterfeuerwerk gar nichts mitbekommen habe. Den Überresten zu Folge, muss es dieses Jahr sehr heftig gewesen sein. Davon konnte ich mich an Neujahr überzeugen:

Nun, welches Fazit ziehe ich aus 2022? Es war kein schlechtes Jahr, aber dazu werde ich einen eigenen Bericht verfassen ..

10.000- Schritte- Challenge

Ab dem 26.09.2022 läuft die Challenge des VDES, zu der ich mich mit zwei Kolleginnen eingetragen habe. Es ist beileibe nicht Ziel, diese Challenge zu gewinnen, sondern sie als Anreiz zu nehmen, jeden Tag seinen Hintern aus dem Sessel zu schwingen und sich zu bewegen.

Diese Challenge läuft 4 Wochen.

Bilanz der ersten Woche:

Bilanz: 90.264 Schritte

So lief die zweite Woche:

Bilanz: 101.035 Schritte

So lief die dritte Woche:

Bilanz: 94.735 Schritte

So lief die vierte Woche:

Bilanz: 100.198 Schritte

Schritte
Garmin Fenix 6X Pro
KmSchritte
Apple Watch
Series 7
Km
Woche 190.26472,093.605
Woche 2101.03579,8104.878
Woche 394.73579,097.623
Woche 4100.19882,5103.999
Gesamt386.232313,3400.105
Zusammenfassung

Ich verwende 2 Smartwatches. Liegt in der Natur der Sache. Die Garmin ist besser ablesbarer und ausdauernder, was das Golfspielen anbelangt und ich trage diese am linken Handgelenk. Die AppleWatch habe ich zusätzlich, da ich hier die Funktion des EKG nutzen kann. Die trage ich rechts. Ich habe hier auch noch nicht herausgefunden, wie ich an die Gesamt- Tageskilometer komme. Ich habe das bis zu dieser Challenge auch nicht gebraucht. Seit dem ich sportlich aktiver bin, nutze ich für meine „Trend-Messungen“ (mehr ist es eigentlich auch nicht) immer die Garmin.

9€- Ticket

Was hat es nun ganz konkret für mich gebracht?

Ich habe die Einführung dieses Tickets mit gemischten Gefühlen betrachtet. Zuerst war ich in Sorge, dass mir der Anreiz jeden Tag meine 10.000 Schritte zu gehen abhanden kommt. Aber auch die Chance, weiter rauszufahren und von dort meine „Rundgänge“ zu beginnen. Beide Sachverhalte sind nicht eingetreten.

Ich hatte meine Monatskarte (IsarCardAbo) zum 12/2021 gekündigt. Für Fahrten habe ich mir dann eine elektronische Streifenkarte gekauft. Die Monatskarte hat mich zuletzt 57€ für 10 Monate gekosten. Zwei Monate waren kostenfrei. Also 570€/Jahr.

Dennoch habe ich natürlich mal die Zahlen zusammengestellt:

MonatAnzahl FahrtenGegenwert StreifenkarteAnlass
Juni926,30 €3 x Arzt
3 x Besorgung
2 x Arbeit
1 x Besuch
Juli 1138,50 €2 x Arzt
5 x Besorgungen
4 x Arbeit
August1654,30 €2 x Arzt
5 x Besorgungen
9 x Besuch
Übersicht Fahrten mit 9€- Ticket

Der Gegenwert in Streifenkarten betrug: 119,10 €

Um es zu vergleichen ist es auch interessant zu wissen, wie viele Streifenkarten ich in 2022 bis dahin gekauft, um zu sehen, ob die Kündigung des Monatstickets die günstige Variante war:

MonatKosten für Streifenkarten / sonstige Fahrkarten
Januar15,20 € / Tageskarte 8,20 €
Februar15,20 €
März2x 1,80 € Kurzstrecke
April30,40 €
Mai15,20 €
Übersicht Nutzung elektronische Streifenkarte

Gesamtausgaben: 87,80 €

Ich bin also Juni / Juli / August mehr gefahren, als ohne das 9€-Ticket.

Dennoch sind beide Varianten eine enorme Kosteneinsparung gegenüber dem Monatsticket von 57 €. Jetzt stellt sich mir die Frage, wieviel eine Nachfolgelösung des 9 € Tickets kosten dürfte, damit ich es mir kaufen würde?

Ich habe das 9 €- Ticket nicht für Fahrten mit dem Regionalverkehr genutzt. Dazu fehlte es mir einfach an der Notwendigkeit. Auch Fahrten mit dem Auto sind nicht mehr geworden. Wie schon gesagt, bin ich mehr gelaufen als im Jahr zuvor. Ich bin auch zum Entschluss gekommen, dass der Weg zur Arbeit per Fuß bewältigt werden kann. Dauert, einschließlich Stop beim Bäcker, ca. 45 Minuten. Diesen Weg habe ich auch schon bei Regen getestet und für machbar empfunden. Dennoch wird es auch in Zukunft Fahrten zur Arbeit mit dem ÖPNV geben.

Den Fernverkehr habe ich seit beginn der Corona- Maßnahmen gar nicht mehr genutzt. Allerdings besteht hier auch keinerlei Notwendigkeit dazu.

Für Freizeitaktivitäten, die finden meist am Wochenende statt, muss dann doch das Auto herhalten. Es gibt außerhalb von München große Lücken im Nahverkehrsangebot. Würden diese reduziert, besteht auch weniger Notwendigkeit für ein Auto. Zudem ist der ÖPNV in München und im Umland, gerade im Bereich der S- Bahn äußerst störanfällig.

Also, was wäre ich bereit, für ein Monatsticket zu bezahlen? Unter Berücksichtigung meine Präferenzen wären das zwischen 20 – 30 €. Sollte es für die zusätzliche Nutzung des Regionalverkehrs möglich sein, wäre das sogenannte 365 € Ticket tatsächlich eine Alternative. Mehr ist nicht attraktiv. Nicht, dass ich dann mehr Auto fahren würde. Nein, ich würde viele Fahrten gar nicht antreten und viele Freizeitaktivitäten anders gestalten.

Der unbestreitbare Vorteil des 9€- Tickets war jedoch, dass man sich keine Gedanken um die Tarifstruktur machen musste. Einfach in den ÖPNV einsteigen und fertig …

Bewegung

Es heißt ja immer, dass man eine Gewichtsabnahme durch Bewegung und Sport unterstützen soll. Auch Ich habe mir das zu Herzen genommen und es versucht umzusetzen.

Wie war die Ausgangslage?

Wie man unschwer den Grafiken (Maßstab beachten!) entnehmen kann, ist mein tägliches Bewegungsziel mit Einführung der Corona-Maßnahmen drastisch gesunken. Auch der Tagesdurchschnitt zeigt das sehr deutlich!

Davor habe ich das Thema der Bewegung eigentlich gar nicht beachtet. Ich habe zwar die Werte aufgezeichnet, aber keinerlei Schlüsse daraus gezogen. Aufgrund meiner schlechten körperlichen Verfassung habe ich eher auf die Herzfrequenz geschaut. Auch andere Auswertungen, wie z.B. Treppensteigen, habe ich nur nebenbei und nur aus technischem Interesse zur Kenntnis genommen.

Ich habe mich auch nicht mehr bewegt, als erforderlich. Zur Arbeit ging es mit U-Bahn, Regionalbahn und die letzte „Meile“ zu Fuß. Die letzte Meile betrug jedoch keine 800m. Der Heimweg lief entsprechend umgekehrt ab. Diese Routine endete bei mir am 16.03.2020. Dann seitdem arbeitete ich überwiegend im Homeoffice. Obwohl ich nicht all zu viele Schritte absolvierte, brach dieser Wert auf eine durchschnittliche Schrittzahl auf knapp 2.000 am Tag zusammen. Ausnahmen gab es lediglich beim Einkaufen im Supermarkt. Und daran habe ich mich gewöhnt. Ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, aus dem Haus zu gehen und eine „Runde um den Block“ zu gehen. Den einzigen Sport, den ich unter der Woche frönte, war mein Krafttraining.

Das hat sich in 2022 geändert. Ausschlaggebend war, dass ich mit abnehmendem Gewicht auch weitere Strecken gehen konnte, ohne gleich ein Sauerstoffzelt zu benötigen. Das Gleiche war auch beim Treppensteigen zu beobachten.

Zudem habe ich mit einer sehr guten Freundin eine Challenge gestartet. Eigentlich hat sie sie begonnen. Allerdings weiß ich leider nicht mehr, was der Anlass dazu war. Seit dem schicken wir uns einmal die Woche, meist Montag früh, die Ergebnisse zu. Meist gewinne ich nicht. Aber darum geht es ja auch nicht. Es geht um einen Ansporn, bzw. um den notwendigen Tritt in den Allerwertesten, um den inneren Schweinehund zu ärgern.

Das erste Mal, dass ich nach dem Corona-Lockdown mehr als 10.000 Schritte gelaufen bin war, wenig verwunderlich, beim Golfspielen. Es war die zweite Golfrunde, die ich heuer gespielt habe. Und das war am 09.April. Am 11.April habe ich mich mit besagter Freundin wohl darüber unterhalten. Seitdem mache ich regelmäßig meine „Runde um den Block“. Wettertechnisch war es ja bisher auch ein klasse Jahr. Meist schien bei meinen Rundgängen die Sonne. Vorteil dieser Maßnahme war, dass ich auch in meinem Wohnbezirk rumkomme. Es gibt hier tatsächlich Ecken, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Und immerhin wohne ich schon seit über 25 Jahren hier.

Und ja, ich schaffe auch nicht jeden Tag 10.000 Schritte. Der Sonntag ist mir z.B. heilig. Den nutze ich meist zum chillen oder lesen. In den letzten Wochen versuche ich aber auch diese Bastion zu knacken. Seit Monaten ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Neben den Schritten achte ich auch darauf, dass Treppensteigen nicht zu kurz kommt. Ich habe bei mir auf meinen Wegen viele U-Bahn Stationen. Die laufe ich häufig an einem Ende runter und am anderen Aufgang wieder hinauf. Ich verkrafte das mittlerweile sehr gut.

Da ich nun sehr viel zu Fuß gehe, habe ich auch mein Monatsticket der MVG gekündigt. Ich habe auch bemerkt, dass München gar nicht so groß ist. Um 10.000 Schritte voll zu bekommen, muss man schon einige Kilometer laufen. Und da stösst man hier schnell an die (Stadt-) Grenzen. So mache ich mir den Spaß, meine regelmäßigen Rundgänge per GPS aufzuzeichnen.

Ziel ist es, wieder 300.000 Schritte im Monat zu absolvieren. Gepaart mit Golfspiel und moderatem Krafttraining sollte dem weiteren Abnehm- und Gewichtsmanagement nichts negatives im Wege stehen.