Weihnachten; Stille Gedanken

Weihnachten kommt ja jedes Jahr immer überraschend und das obwohl in den Geschäften gefühlt ab Ende September die Schokoladenweihnachtsmänner zum Verkauf stehen.

Die meisten die Ich kenne, fahren zu Familienangehörigen, zu Freunden oder Bekannten. Das führt, auch wie jedes Jahr, zu Staus und / oder vollen Zügen. Und darüber regen sich die Leute dann auf. Besonders bei schlechtem Wetter.

Natürlich müssen vorher noch massig Geschenke gekauft werden. Das führt mit abnehmender Zeit bis zum Heiligen Abend zu immer voller werdenden Kaufhäusern und DHL- Filialen. Und auch darüber regen sich viele Menschen auf.

Jetzt könnte man mir ja sagen: Lass dir doch deine Pakete an eine #Paketstation schicken! Ja, kann ich machen. Aber gerade in der Vorweihnachtszeit werden viele Pakete nicht zeitnah entnommen, da die Menschen, siehe oben, ja irgendwo an- oder rumstehen. So wurden in den letzten Jahren viele meine Pakete zur Weihnachtszeit in eine Filiale umgeleitet. Und da stelle ich mich nach dem ersten Advent keinesfalls mehr an!

Besonders faszinierend finde ich das Verhalten der Mitmenschen in Lebensmittelmärkten. Viele sind wohl der Meinung, dass es am nächsten Tag keine Lebensmittel mehr zu kaufen gibt. Dementsprechend überfüllt sind die Einkaufswagen. Jetzt könnte man ja meinen, dass diese Leute sich für die nächsten sieben Tage bevorraten. Aber nein, am nächsten Tag sind die gleichen Leute wieder da und packen ihren Einkaufswagen voll. Ich frage mich immer, wie die das nach Hause schleppen.

Und dann ist er da, der Heilige Abend.

Der Baum ist geschmückt, dass Mittagessen verdaut sich gerade und schon ist Bescherung. Hier wird es wohl immer Überraschungen und Enttäuschungen geben.

Ich bin jetzt in einem Alter, wo Geschenke definitiv nicht mehr im Vordergrund stehen. Es mag eine Floskel sein, ist aber so. Wenn ich jemanden beschenken will, kann ich das auch außerhalb der Weihnachtszeit machen.


Im Nachgang betrachtet, fand ich die #Weihnachtszeit im Rahmen meiner Familie auch nicht immer schön. Als ich älter wurde, reduzierte sich eigentlich alles aufs Essen und Trinken. Ja, man hat sich auch unterhalten, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass die Inhalte jemanden interessierten. Daher war ich später auch immer zu den Festtagen schlecht gelaunt. Um diese schlechte Laune an niemanden auszulassen oder dessen Freude am Fest zu trüben, verbringe ich das Fest zwischen meinen vier Wänden.

Es lief auch jedes Jahr fast gleich ab. Und da ich zufrieden war, gibt es auch keinen Anlass, den Ablauf dieses Jahr zu andern. Ich werde früh aufstehen und früh zu Bett gehen. Dazwischen gibt es Netflix, Amazon Prime oder YouTube. Aber auch meine sportlichen Aktivitäten werden nicht zu kurz kommen. Zeit für die eine oder andere Kraftsporteinheit bleibt. Aber das Haus werde ich nicht verlassen.

Published by

Avatar von Unbekannt

schwererjunge

Fett, Träge und Langsam

Hinterlasse einen Kommentar