Leider habe ich im Kampf gegen die Kilos einen herben Rückschlag erlitten. Es geht seit einigen Wochen stetig bergauf und damit in die falsche Richtung.
Im Dezember hatte ich ein Patella-Spitzensyndrom. Mein Hausarzt meinte, dass ich das ein paar Wochen beobachten sollte und wenn die Schmerzen dann nicht weggehen oder besser werden, sollte ich einen Orthopäden aufsuchen. Das war dann auch Ende März der Fall. Hier wurde beschlossen, dass ein MRT durchgeführt werden sollte. Hier habe ich relativ schnell einen Termin bekommen. Aufgrund meines Gewichts habe ich mich für Conradia in Schwabing entschieden. Dort angekommen, verlief alles sehr professionell und die Mitarbeiter waren sehr freundlich. Ich war dort auch wieder relativ schnell fertig. Die später stattgefundene Auswertung mit dem Orthopäden ergab jetzt eigentlich nichts Unerwartetes. Das rechte Knie ist eigentlich kaputt. Arthrose, Meniskusriss usw. Man riet mir zu einer Operation. Aufgrund meines Gewichtes habe ich mich an das Krankenhaus „Barmherzige Brüder“ am Romanplatz in München gewandt. Auch dort habe ich relativ schnell einen Termin bekommen. Ich wurde nochmals untersucht und es wurden die Ergebnisse des MRT mit mir ausgewertet. Man schlug mir jedoch vor, keine Operation durchzuführen. Das hatte zwei Gründe:
- Ich habe nur Schmerzen, wenn ich lange auf befestigten Straßen und Wegen laufe, auf dem Golfplatz oder auf Rasen habe ich kaum bis keine Schmerzen
- Man müßte einen Teil des Meniskus entfernen, was kontraproduktiv wäre, da die stoßdämpfende Wirkung noch mehr wegfallen würde
Ich konnte den Ärzten folgen und habe mich gegen eine Operation entschieden. Allerdings schlossen sie nicht aus, dass es in 10-15 Jahren zu einem Eingriff kommen kann.
In diesem Zusammenhang sprach mich der Oberarzt auf mein Gewicht an. Allerdings nicht vorwurfsvoll. Er schlug mir vor mit den Ärzten der Inneren Medizin Kontakt aufzunehmen. Er sagte mir, dass nur eine Gewichtsabnahme, wie auch immer, die Folgen verlangsamen würden.
Gesagt, getan. Hier dauerte es jedoch ein paar Wochen, bis ich einen Termin bekam. Das war dann im Juli der Fall. Hier wurde ich hervorragend durch Dr. Elias informiert und beraten. Er schlug vor, auch im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen einige entsprechende Untersuchungen vorzunehmen.
Also ging es im August für 3 Tage ins Krankenhaus. Es gab eine Anzahl von Untersuchungen. Wie zum Beispiel:
- Sonografie
- Kardiologie
- Lungenfunktionstest
Da eine Magen- und Darmspiegelung auf dem Programm stand, war auch ein Gespräch mit der Narkoseärztin angesagt. Das war meine erste Vollnarkose seit über zwanzig Jahren.
Zwischen den Untersuchungen gab es auch Termine mit den Ernährungsspezialisten um abzuklären, was hier falsch lief und läuft.
Im Nachgang gab es zu jeder Untersuchung eine Nachbesprechung mit einem Arzt. Die Ergebnisse waren überwiegend gut, oder im Rahmen des Erwartbaren. Die letzten Ergebnisse sollen bis Anfang September vorliegen. Dann wird die weitere Vorgehensweise besprochen…
