Wie ging es jetzt die letzten Wochen weiter?
Ok, das Abnehmen „funktioniert“ eigentlich immer noch automatisch. Ich schaffe noch immer nicht, ausgewogen und gleichmäßig über den Tag verteilt zu essen. Das was mittlerweile gut funktioniert, ist das Trinken. Auch die empfohlene Menge an Eiweiß, 100-110 Gramm, schaffe ich bei weitem nicht.
Zum Vergleich:
| E Soll in Gramm | E Ist in Gramm | |
| November | 1.800 | 1.280 |
| Dezember | 3.100 – 3.410 | 1.250 |
Insgesamt gestaltete sich die Kalorienaufnahme ebenfalls sehr überschaubar:
| Kalenderwoche | Kalorien |
| 44. | 3.057 |
| 45. | 3.773 |
| 46. | 2.767 |
| 47. | 2.770 |
| 48. | 2.835 |
| 49. | 2.910 |
| 50. | 4.322 |
| 51. | 4.786 |
| 52. | 3.523 |
So ist es dann auch kaum ein Wunder, wenn das Gewicht runtergeht.
Auch muss angemerkt werden, dass ich viele Lebensmittel immer noch nicht vertrage. Dazu gehören viele Milchprodukte, auch Quarkprodukte. Ausnahme bildet hier der Bio- Joghurt 0,1 Prozent von Andechser. Auch nicht jedes Vollkornbrot bekommt mir. Hier bin ich auf Knäckebrot umgestiegen. Ebenso habe ich Eier und viele Wurstsorten vom Ernährungsplan gestrichen.
Zu Weihnachten gab es natürlich auch ein paar süße Sachen. Allerdings ist mir der Marzipanstollen gar nicht bekommen. Kekse gab es nur eine Handvoll über die Feiertage. Alkohol gab es gar nicht.
Was wieder neu auf die Liste kam, war Kaffee. Der hatte mir die ersten Wochen nach der OP gar nicht geschmeckt. Jetzt gehört er wieder zur morgendlichen Routine.
Nebenwirkungen?
… hatte ich eigentlich nicht. Allerdings schlafe ich ggw. nicht mehr so gut, wie in den ersten Wochen nach der OP. Häufig habe ich Probleme beim Einschlafen. Allerdings schlafe ich dann meist auch durch. Auch wenn manche Nacht nach 6-7 Stunden endet, fühle ich mich sehr selten müde oder gar abgeschlagen.
Mit einer Nebenwirkung habe ich dennoch zu kämpfen. Ich habe z.Zt. häufig Verstopfungen. Dagegen nehme ich Macogol. Das Zeug schmeckt eklig, hilft aber. Vielleicht wird es besser, wenn ich mich weiter regelmäßig sportlich betätige.
Übergeben musste ich mich bisher einmal. Und zwar an Silvester. Ich habe nach dem Golf ein Stück Bratwurst gegessen. Vielleicht so 30 Gramm. Das Ergebnis war für mich verheerend. Der Magen hat richtig geschmerzt. Ich glaube, dass ich hier zwei Fehler gemacht habe: Erstens zu schnell gegessen und zweitens war die Wurst wohl zu fettig. Es ist für mich schon wichtig zu wissen, was ich esse. Die App FDDB ist da schon nicht falsch.
Was ebenfalls wichtig ist, ist die regelmäßige Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel und der verschrieben Medikamente. Dazu nutze ich die App MyTherapy. Ohne dieses Hilfsmittel hätte ich es sicherlich ein paar mal die Einnahme vergessen.
Ebenfalls wichtig ist die Wahrnehmung der Termine bei, ZEP (Zentrum für Ernährungspsychologie) in München und die Termine beim Hausarzt für die Laborwerte.
Zudem habe ich im November wieder angefangen, meine Alltagsbewegung und meinen Kraftsport wieder hochzufahren. Hier kann ich deutlich spüren, dass auch Muskelmasse verloren ging. Aber hier wird das sich mit der Zeit sicherlich stabilisieren. Zu den Alltagsbewegungen gehört bei mir auch immer ein „Runde um den Block“. So kann ich auch immer sehen, was bei mir im Viertel so los ist. Was mich hier besonders freut ist die Tatsache, dass mir diese Spaziergänge immer leichter fallen und ich kaum ausser Atem komme.
Allerdings war ich noch nie ein Mensch, der sich freiwillig viel bewegte.



