Bewegung

Es heißt ja immer, dass man eine Gewichtsabnahme durch Bewegung und Sport unterstützen soll. Auch Ich habe mir das zu Herzen genommen und es versucht umzusetzen.

Wie war die Ausgangslage?

Wie man unschwer den Grafiken (Maßstab beachten!) entnehmen kann, ist mein tägliches Bewegungsziel mit Einführung der Corona-Maßnahmen drastisch gesunken. Auch der Tagesdurchschnitt zeigt das sehr deutlich!

Davor habe ich das Thema der Bewegung eigentlich gar nicht beachtet. Ich habe zwar die Werte aufgezeichnet, aber keinerlei Schlüsse daraus gezogen. Aufgrund meiner schlechten körperlichen Verfassung habe ich eher auf die Herzfrequenz geschaut. Auch andere Auswertungen, wie z.B. Treppensteigen, habe ich nur nebenbei und nur aus technischem Interesse zur Kenntnis genommen.

Ich habe mich auch nicht mehr bewegt, als erforderlich. Zur Arbeit ging es mit U-Bahn, Regionalbahn und die letzte „Meile“ zu Fuß. Die letzte Meile betrug jedoch keine 800m. Der Heimweg lief entsprechend umgekehrt ab. Diese Routine endete bei mir am 16.03.2020. Dann seitdem arbeitete ich überwiegend im Homeoffice. Obwohl ich nicht all zu viele Schritte absolvierte, brach dieser Wert auf eine durchschnittliche Schrittzahl auf knapp 2.000 am Tag zusammen. Ausnahmen gab es lediglich beim Einkaufen im Supermarkt. Und daran habe ich mich gewöhnt. Ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, aus dem Haus zu gehen und eine „Runde um den Block“ zu gehen. Den einzigen Sport, den ich unter der Woche frönte, war mein Krafttraining.

Das hat sich in 2022 geändert. Ausschlaggebend war, dass ich mit abnehmendem Gewicht auch weitere Strecken gehen konnte, ohne gleich ein Sauerstoffzelt zu benötigen. Das Gleiche war auch beim Treppensteigen zu beobachten.

Zudem habe ich mit einer sehr guten Freundin eine Challenge gestartet. Eigentlich hat sie sie begonnen. Allerdings weiß ich leider nicht mehr, was der Anlass dazu war. Seit dem schicken wir uns einmal die Woche, meist Montag früh, die Ergebnisse zu. Meist gewinne ich nicht. Aber darum geht es ja auch nicht. Es geht um einen Ansporn, bzw. um den notwendigen Tritt in den Allerwertesten, um den inneren Schweinehund zu ärgern.

Das erste Mal, dass ich nach dem Corona-Lockdown mehr als 10.000 Schritte gelaufen bin war, wenig verwunderlich, beim Golfspielen. Es war die zweite Golfrunde, die ich heuer gespielt habe. Und das war am 09.April. Am 11.April habe ich mich mit besagter Freundin wohl darüber unterhalten. Seitdem mache ich regelmäßig meine „Runde um den Block“. Wettertechnisch war es ja bisher auch ein klasse Jahr. Meist schien bei meinen Rundgängen die Sonne. Vorteil dieser Maßnahme war, dass ich auch in meinem Wohnbezirk rumkomme. Es gibt hier tatsächlich Ecken, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Und immerhin wohne ich schon seit über 25 Jahren hier.

Und ja, ich schaffe auch nicht jeden Tag 10.000 Schritte. Der Sonntag ist mir z.B. heilig. Den nutze ich meist zum chillen oder lesen. In den letzten Wochen versuche ich aber auch diese Bastion zu knacken. Seit Monaten ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Neben den Schritten achte ich auch darauf, dass Treppensteigen nicht zu kurz kommt. Ich habe bei mir auf meinen Wegen viele U-Bahn Stationen. Die laufe ich häufig an einem Ende runter und am anderen Aufgang wieder hinauf. Ich verkrafte das mittlerweile sehr gut.

Da ich nun sehr viel zu Fuß gehe, habe ich auch mein Monatsticket der MVG gekündigt. Ich habe auch bemerkt, dass München gar nicht so groß ist. Um 10.000 Schritte voll zu bekommen, muss man schon einige Kilometer laufen. Und da stösst man hier schnell an die (Stadt-) Grenzen. So mache ich mir den Spaß, meine regelmäßigen Rundgänge per GPS aufzuzeichnen.

Ziel ist es, wieder 300.000 Schritte im Monat zu absolvieren. Gepaart mit Golfspiel und moderatem Krafttraining sollte dem weiteren Abnehm- und Gewichtsmanagement nichts negatives im Wege stehen.

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schwererjunge

Fett, Träge und Langsam

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