Wieder ist ein Jahr vorbei. Und was für eins.
Es war diesmal alles anders. Es gab keine klassische Adventszeit. Keine Weihnachtsmärkte, kein Nichts. Nicht das ich ein bekennender Fan von Weihnachtsmärkten bin. Vom Glühweintrinken sowieso nicht. Aber man ist ja doch mit dem einen, oder anderen auf dem Heimweg über einen. der vielen Märkte geschlendert. Zur „Not“ hat man eben am Bahnhof noch ein Bier getrunken, oder eine Bratwurst gegessen und das Jahr Revue passieren lassen.
War aber eben nicht. Und so kam bei mir überhaupt keine weihnachtliche Stimmung auf. Auch die Stimmung beim Einkaufen, sofern noch erlaubt, war gedrückt. So war ich am 15.Dezember das letzte Mal im Supermarkt einkaufen und habe Kühlschrank und Tiefkühlfach aufgefüllt. Mit Urlaubsbeginn habe ich es mir dann in meinen Lieblingssessel bequem gemacht und unzählige Serien auf Netflix und Sport auf Sky geschaut.
Am 23.12. habe ich mir noch, zu allem Überfluss, ein Patellaspitzensyndrom zugezogen, so dass ich mich die nächsten Tage gar nicht bewegen konnte. Dementsprechend waren auch sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel ausgedehnte Spaziergänge nicht möglich.
Was macht man in einer solchen Zeit nur mit der Ernährung?
Es gab bei mir über die Feiertage folgende Lebensmittel nicht:
– keine Pizza, oder sonstiges Fastfood
– keine Plätzchen
– kein Stollen
Auch beim Alkohol habe ich mich stark zurückgehalten.
Ich habe tatsächlich gekocht. Meist so für zwei, drei Tage vorgekocht. So eine schöne dicke Erbsensuppe mit Speck. Dazu eine trocken Scheibe Brot. Einfach lecker!
Was war mit Sport?
Ehrlich gesagt, Nichts!
Das Einzige, was ich gemacht habe war auf meiner PS4 Fifa zu spielen.
Der Blick aus dem Fenster war auch nicht so erbaulich. Es gab bei mir im Viertel kaum weihnachtlich geschmückte Fenster, oder Vorgärten. Schnee gab es auch nicht. Und da es ab 21:00 Uhr eine Ausgangsbeschränkung gibt, wurde es ab dieser Zeit auch sehr ruhig.
Wie gesagt, auch wenn ich kein Fan von Weihnachten und dessen Feiern bin, es war keine schöne Zeit.
