Silvester 2022

Wieder ist ein Jahr zu Ende. Diesmal gab es wieder Weihnachtsmärkte und alles was dazu gehört. Aber auch dieses Jahr habe ich keinen einzigen besucht. Bei meinen Rundgängen in der Advents- und Weihnachtszeit konnte ich sehen, dass es auch in diesem Jahr kaum kaum weihnachtlich geschmückte Fenster gab. Sparen die Menschen auch hier Strom?

Nun, wie war nun mein Silvester?

Eigentlich wie letztes Jahr. Ich bin relativ früh wach geworden, so gegen 07:30 Uhr. Kaffeemaschine angestellt und einmal durchs Bad. Nach dem morgendlichen Kaffee, habe ich mich in meine Sportsachen geworfen und bin auf den Golfplatz gefahren. Da Wetter war traumhaft und sehr mild.

Ich habe zuerst am Toptracer geübt. Das werde ich im nächsten Jahr bei jedem Training tun.

Danach ging es auf eine kurze Runde. Gespielt habe ich den A- Course. Obwohl Loch 2 immer noch wegen Umbau gesperrt ist, hat die Runde alles, was ich brauche. Es wird zwar auf Wintergrüns gespielt, aber für meine Belange ist das egal. Mir ging es in erster Linie um die Abschläge und die Annäherungsschläge. Da kommt es auf die Länge der Bahn nicht an.

Nun ja, die Runde war besser als die Letzte. Der Platz war auch immer noch teilweise sehr feucht. Es gab, wie immer, gute Schläge und schlechte Schläge. Aber was solls…

Danach ging wieder nach Hause. Die Straßen waren leer, obwohl die Geschäfte noch geöffnet hatten. Auto in der Tiefgarage abgestellt und ab nach Hause unter die Dusche. Dann schaute ich die Serie „Bones, die Knochenjägerin“. Irgendwann machte sich das Training bemerkbar und ich wurde müde. Ich habe dann noch einige Neujahrsgrüße verschickt und um 23:15 Uhr war „Licht aus“.

Ich habe so gut geschlafen, dass ich vom Silvesterfeuerwerk gar nichts mitbekommen habe. Den Überresten zu Folge, muss es dieses Jahr sehr heftig gewesen sein. Davon konnte ich mich an Neujahr überzeugen:

Nun, welches Fazit ziehe ich aus 2022? Es war kein schlechtes Jahr, aber dazu werde ich einen eigenen Bericht verfassen ..

April 2022, der Letzte Tag

Ich habe wieder mal die Gelegenheit genutzt, am Samstag ein umfangreiches Training, einschließlich zweier Runden auf dem Kurzplatz, zu absolvieren. Das hat auch recht gut funktioniert. Im Vordergrund stand aber eigentlich etwas anderes.

Ich habe zum ersten Mal, seit dem ich mit dem Geholfen begonnen habe, ein Fitting mitgemacht. Es war ungemein interessant, welche Variablen bei der Schlägerwahl zu beachten sind. Bemerkenswert fand ich auch, dass bei der Vorbereitung viele meiner Einschätzungen richtig waren. Dazu gehörten auch die Längen, die ich mit den einzelnen Eisen schlage. Mit einem Trackman lies sich das ganz gut visualisieren. Das Fitting fand mit dem 7er- Eisen statt. Als erstes haben wir den Unterschied zwischen einem Graphit- und Eisenschaft herausgearbeitet. Entgegen meiner Erwartung schnitt der Schläger mit dem Eisenschaft besser ab. Ich hatte das Gefühl, dass sich das Gewicht des Schlägers gleichmäßiger verteilt. Die Längen waren von Anfang an um 20-35 m weiter, als mit meinem jetzigen Equipment.

Da man ja beim Fitting nun doch einige Bälle schlägt, war irgendwann meine Kraft einfach zu Ende. Zudem musste ich den vorangegangenen Stunden Tribut zollen. Ich bekam Muskelschmerzen im Schulter- und Nackenbereich. Damit verkrampfte ich beim Schlag und begann zu kämpfen. Daher haben wir das Fitting abgebrochen und einen Termin für eine zweite Sitzung vereinbart. Hier werden wir uns dann dem Driver, Hölzern und dem Futter widmen. Hinsichtlich meiner Kondition werde ich vorher etwas kürzer treten.

Dennoch hat es mir ungemein viel gegeben. Auch der Zeitpunkt war richtig, da ich mich körperlich viel fitter einschätze, als das noch vor einem Jahr war.

Nach dem Training war ich noch eine Kleinigkeit essen. Allerdings war ich so erschöpft, dass ich nur sehr wenig runterbekam. Auch den Heimweg habe ich mehr automatisch absolviert. Ich bin auch ins Bett gegangen, als es noch Hell war. Aber so sollte es eigentlich auch sein.

Ostern 2022

Irgendwie war Ostern, wenn man die außenpolitischen Ereignisse ausblendet, in diesem Jahr etwas anders Ich habe lange überlegt, was ich letztes Jahr gemacht habe und bis erst drauf gekommen, als ich nachgeschaut hatte. Tatsächlich war ich völlig „inaktiv“. Ich habe wohl die Feiertage komplett in meiner Wohnung vor dem Fernseher verbracht und Bier getrunken. Ach ja, und die Kaffeemaschine war defekt.

Nun, dieses Jahr war es etwas anders. Aktivität und Passivität hielt sich die Waage.

Gründonnerstag habe ich kurz entschlossen einen Tag Urlaub genommen und mir auf meinem Golfplatz eine 9- Loch Runde gebucht, in der Hoffnung, dass es nicht so voll wird und ich in Runde meine Bahnen ziehen konnte. So war es dann auch. Meine Startzeit war 11:50 Uhr. Ich hatte übersehen, dass die Driving-Range bis Mittag gesperrt war. Also habe ich mich, nur mit dem 7er- Eisen auf dem Kurzplatz aufgewärmt. Mit meiner Runde habe ich etwas früher begonnen, da die Spieler vor mir nicht da waren. Es hat riesigen Spaß gemacht. Zumal es die erste Runde, außerhalb des Kurzplatzes, seit 2019 war. War ich erfolgreich? Nicht wirklich. War ich daher enttäuscht? Nein!

Hinterher hatte ich eigentlich gar keinen richtigen Hunger. Also habe ich mit der Nachspeise angefangen.

Am Karfreitag war ich dann doch etwas geschlaucht vom Vortag und habe daher einen ganz „faulen Tag“ eingelegt. Serien auf Netflix geschaut, aber aufs Bier verzichtet.

Am Samstag bin ich dann wieder rausgefahren, obwohl das Wetter weniger einladend war. Es war bewölkt und ab und zu nieselte es. Teilweise war auch der eine oder andere Graupelschauer dabei. Ich wollte mich eigentlich nur ein bisschen bewegen, ein paar Bälle schlagen und vielleicht eine Runde auf dem Kurzplatz drehen. Da, vermutlich wegen dem schlechteren Wetter, wenig los war, habe ich kurzfristig noch eine Runde gebucht. Diesmal die B- Schleife. Ich wusste gar nicht mehr, dass hier sehr viel Wasser ins Spiel kommt. Das war schon eine Herausforderung. Aber dennoch konnte ich in Ruhe meine Runde drehen und auch so dem einen, oder anderen Gedanken nachhängen. Das war natürlich nicht immer dem Spiel förderlich. Aber egal, auch diese Runde hat Spaß gemacht.

Jetzt spiele ich schon seit 2017 in diesem Club und war nach dem Spiel zum ersten Mal im Innenbereich des Restaurants. Draußen war es eigentlich immer angenehmer. Allerdings war es am Samstag dann doch etwas ungemütlich. Lag aber auch daran, dass ich schon etwas müde war. Immerhin ist meine Fitness noch nicht die Beste.

Ostersonntag habe ich es dann fertiggebracht, buchstäblich nichts zu tun. Gar nichts! Spät aufgestanden und früh zu Bett gegangen.

Daher hatte ich tatsächlich am Ostermontag das Bedürfnis, mich ausgiebig zu bewegen. Ich habe lange gerätselt, wohin ich gehen könnte. Also bin ich kurzentschlossen bis nach Pasing gelaufen und wieder zurück. Ist jetzt nicht Die Welt. Es waren ja auch „nur“ 8,56 Km. Dennoch war es teilweise anstrengend. Ich wollte die Strecke in einem Stück zu gehen, habe dann aber dennoch eine Pause von ca. 15 Minuten eingelegt. Das war die richtige Entscheidung!

Aber auch hier war ich bei Ankunft zu Hause erschöpft. Also schön heiß geduscht und dann eine Serie bei Netflix angeschaut. Auch dann ging es wieder frühzeitig zu Bett.

Alles in allem. war es ein sehr aktives verlängertes Wochenende für mich. Allerdings brauche ich die Nach-Osterwoche wohl für die Erholung…

Sport ohne Stress

Am letzten Samstag war ich, wie so häufig, auf dem Golfplatz. Zum einem, um ein bisschen zu trainieren und zum anderen eine Runde Golf zu spielen.

Alles verlief eigentlich planmäßig. Ich habe, wie immer, Bälle an die unmöglichsten Orte geschlagen. Manchen Ball sehr weit und andere Bälle folgen kaum ein paar Meter weit.

Nach Beendigung des Spiels war ich richtig fertig. Und ich habe nur 9 Löcher gespielt. Als ich dann im Clubhaus saß und mein alkoholfreies Weißbier getrunken habe, habe ich über meine Fitnesszustand nachgedacht. Im Ergebnis musste ich mir eingestehen, dass ich nicht zu den sportlichsten Menschen gehöre.

Golf spielen und nicht Golf kämpfen

Ich habe noch den gesamten Sonntag gebraucht, um mich wieder zu erholen.

In den letzten drei Jahren habe ich sehr oft über die Stellung des Sports in meinem Leben nachgedacht. Angetrieben auch durch meine Diät. Einen herben Rückschlag habe ich nach meiner Fuß- OP verzeichnen müssen. Hier habe ich gemerkt, wie wichtig mir Bewegung im täglichen Leben geworden ist. Dieses Gefühl war schlagartig weg! Da ich den Fuß nicht belasten konnte fielen viele Sportarten schlicht weg. Das Gewicht ausschließlich mit einer ausgewogenen Ernährung zu halten, ist für mich fast aussichtslos.

Erst ab diesem Frühjahr ist alles so verheilt, dass ich eigentlich wieder mehr (Bewegungs-) Sport machen könnte. Eigentlich! Aber ich bin immer noch gefangen in dem Trott des Nichtstun.

So muss ich mir ein Programm überlegen, um meine Fitness auf den Stand vor meiner OP zu heben. Auch hier habe ich schnell festgestellt, dass es keine 100%- Lösung gibt.

Da ich ein Sportmuffel in Ausdauersportarten bin, habe ich begonnen wieder die Alltagsaktivitäten in den Vordergrund zu stellen. Das heißt: wieder mehr Treppen steigen, die letzte Station zu Fuß gehen usw.

Das Krafttrainig stelle ich dahingehend um, dass ich mich nicht mehr auf Maximalkraft, sondern auf Kraftausdauer konzentriere. Das habe ich jetzt die letzten Wochen so angefangen und es scheint für mich der richtige Weg zu sein.

Ich setze mich allerdings zu häufig unter Druck, längere Trainingseinheiten durchzuführen. Das erzeugt bei mir gewaltigen Stress. Das geht soweit, dass ich das Training als kontraproduktiv betrachte. Und das demotiviert mich.

Zurück zum Golfsport.

Das Faszinierende an dieser Sportart ist eigentlich, dass es völlig egal ist, wie alt man ist. Und besonders gut muss man eigentlich auch nicht sein. Es sei denn, man will damit sein Geld verdienen.

Dieser Sport hat für mich ein paar Vorteile:

  • Ich bin an der frischen Luft
  • Im Regelfall muss ich nicht über den Platz hetzen, bin aber immer in Bewegung
  • Ich kann mit Anderen, oder auch alleine spielen
  • Bei 9- Loch Spielen bin ich 2 Stunden wieder im Clubhause

Es gibt aber auch einen Nachteil:

  • Ich stehe immer in der Sonne, wenn sie scheint