Adventszeit

Was bedeutet Advent für mich?

So genau weiß ich es eigentlich nicht. Ich verbinde die Adventszeit keinesfalls mit Besuchen von Weihnachts-, Christkindl- oder sonstigen Märkten. Und mit Glühwein schon gar nicht. Und auch nicht mit den obligatorischen Weihnachtsfeiern im Unternehmen.

Für mich läutet diese Zeit das Ende eines aktiven Jahres ein. Ich setze mich in meinen Sessel, rekapituliere die letzten elf Monate und trinke dabei meist einen Tee, oder ein Bier.

Die Samstage gehen meist (widerwillig) mit Hausarbeit drauf. Aber ab späten Nachmittag setze ich mich in meinen Sessel und ziehe mir eine Serie, oder Film nach dem anderen rein.

Essen fällt eigentlich, außer Frühstück, aus, da ich meist zu faul bin, dafür aufzustehen.

Ich haben mir abgewöhnt zur Adventszeit Süßigkeiten zu essen. Um meinen Fressattacken keinen Vorschub zu geben, kaufe ich solche Sachen erst gar nicht. Dafür gibt es gerade zu dieser Zeit viel Obst. Ein Obstteller steht an den Wochenenden immer in der Reichweite meines Lieblingssessels.

Wie so viele Einzelgänger nutze ich natürlich auch die Wochenenden zum Ausruhen. Nun, das mache ich auch, wenn keine Feiertage anstehen. Aber im Gegensatz zum Rest des Jahres bin ich an den Winterwochenenden meist nicht so aktiv und bleibe lieber zu Hause. Zudem ist es kälter. Und wer mag es nicht, sich dann in sein warmes Bett zu kuscheln.

Und selbstverständlich zünde ich an jedem Adventssonntag eine Kerze an. Da ich keinen Adventsschmuck habe, stelle ich immer eine einzelne Kerze auf…