Ostern 2022

Irgendwie war Ostern, wenn man die außenpolitischen Ereignisse ausblendet, in diesem Jahr etwas anders Ich habe lange überlegt, was ich letztes Jahr gemacht habe und bis erst drauf gekommen, als ich nachgeschaut hatte. Tatsächlich war ich völlig „inaktiv“. Ich habe wohl die Feiertage komplett in meiner Wohnung vor dem Fernseher verbracht und Bier getrunken. Ach ja, und die Kaffeemaschine war defekt.

Nun, dieses Jahr war es etwas anders. Aktivität und Passivität hielt sich die Waage.

Gründonnerstag habe ich kurz entschlossen einen Tag Urlaub genommen und mir auf meinem Golfplatz eine 9- Loch Runde gebucht, in der Hoffnung, dass es nicht so voll wird und ich in Runde meine Bahnen ziehen konnte. So war es dann auch. Meine Startzeit war 11:50 Uhr. Ich hatte übersehen, dass die Driving-Range bis Mittag gesperrt war. Also habe ich mich, nur mit dem 7er- Eisen auf dem Kurzplatz aufgewärmt. Mit meiner Runde habe ich etwas früher begonnen, da die Spieler vor mir nicht da waren. Es hat riesigen Spaß gemacht. Zumal es die erste Runde, außerhalb des Kurzplatzes, seit 2019 war. War ich erfolgreich? Nicht wirklich. War ich daher enttäuscht? Nein!

Hinterher hatte ich eigentlich gar keinen richtigen Hunger. Also habe ich mit der Nachspeise angefangen.

Am Karfreitag war ich dann doch etwas geschlaucht vom Vortag und habe daher einen ganz „faulen Tag“ eingelegt. Serien auf Netflix geschaut, aber aufs Bier verzichtet.

Am Samstag bin ich dann wieder rausgefahren, obwohl das Wetter weniger einladend war. Es war bewölkt und ab und zu nieselte es. Teilweise war auch der eine oder andere Graupelschauer dabei. Ich wollte mich eigentlich nur ein bisschen bewegen, ein paar Bälle schlagen und vielleicht eine Runde auf dem Kurzplatz drehen. Da, vermutlich wegen dem schlechteren Wetter, wenig los war, habe ich kurzfristig noch eine Runde gebucht. Diesmal die B- Schleife. Ich wusste gar nicht mehr, dass hier sehr viel Wasser ins Spiel kommt. Das war schon eine Herausforderung. Aber dennoch konnte ich in Ruhe meine Runde drehen und auch so dem einen, oder anderen Gedanken nachhängen. Das war natürlich nicht immer dem Spiel förderlich. Aber egal, auch diese Runde hat Spaß gemacht.

Jetzt spiele ich schon seit 2017 in diesem Club und war nach dem Spiel zum ersten Mal im Innenbereich des Restaurants. Draußen war es eigentlich immer angenehmer. Allerdings war es am Samstag dann doch etwas ungemütlich. Lag aber auch daran, dass ich schon etwas müde war. Immerhin ist meine Fitness noch nicht die Beste.

Ostersonntag habe ich es dann fertiggebracht, buchstäblich nichts zu tun. Gar nichts! Spät aufgestanden und früh zu Bett gegangen.

Daher hatte ich tatsächlich am Ostermontag das Bedürfnis, mich ausgiebig zu bewegen. Ich habe lange gerätselt, wohin ich gehen könnte. Also bin ich kurzentschlossen bis nach Pasing gelaufen und wieder zurück. Ist jetzt nicht Die Welt. Es waren ja auch „nur“ 8,56 Km. Dennoch war es teilweise anstrengend. Ich wollte die Strecke in einem Stück zu gehen, habe dann aber dennoch eine Pause von ca. 15 Minuten eingelegt. Das war die richtige Entscheidung!

Aber auch hier war ich bei Ankunft zu Hause erschöpft. Also schön heiß geduscht und dann eine Serie bei Netflix angeschaut. Auch dann ging es wieder frühzeitig zu Bett.

Alles in allem. war es ein sehr aktives verlängertes Wochenende für mich. Allerdings brauche ich die Nach-Osterwoche wohl für die Erholung…

Alkohol und Sport, oder gesunde Lebensweise?

Traut man den öffentlichen Meinungen, so sind Alkohol und gesunde Lebensweise ein Widerspruch. Dem kann ich nicht folgen. Ich mache Sport und ich trinke gerne Bier. Ja, ich gelte nicht als Musterbeispiel für gesunde Lebensführung. Ich bin übergewichtig. Ja, sogar Adipös. Daran, und das will ich auch nicht verschweigen, ist auch mein Bierkonsum mit verantwortlich. Ich renne nicht jeden Tag dutzende Kilometer und stemme nicht regelmäßig tonnenweise Gewichte. Ich spiele Golf und das reicht mir auch. Krafttraining mache ich nur außerhalb der Golfsaison. Ich will auch keinen Körper wie Adonis. Ich will nur gesund bleiben. Seit ca. 10 Jahren gehe ich regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung. Kein Zucker, kein Nichts. Alle Werte in Ordnung. Halt stop! Mein Vitamin D Wert ist seit Jahren im Keller. Aber damit kann ich leben.

Als ich letztes Jahr wegen einer Verletzung am Fuss im Krankenhaus lag, war immer die erste Frage der behandelnden Ärzte, ob ich Diabetes habe. Nein, habe ich nicht! Das Erstaunen war für mich immer wieder faszinierend. Das heißt aber nicht, dass ich sorglos vor mich „hinleben“ kann. Nein, ich achte schon auf meine Ernährung. Ich esse eigentlich seit Jahren ausgewogen. Dazu gehört auch viel Gemüse. Fleisch ist nicht so mein Ding. Ich esse gerne Suppen.

Aber ich bin auch ein Liebhaber des Bieres. Zu Hause trinke ich gerne Augustiner. Auf Dienstreisen muss es Faxe oder Becks sein. Weine trinke ich auch, aber eher selten und wenn, dann meist nur zum Essen.

Aber auch der eine, oder andere Whisky kommt schon mal auf den Tisch. Besonders haben mir es hier japanische Sorten angetan.

Trinke in Maaßen oder in Massen? Ich bin ehrlich, das kommt auf den Anlass an. Beim Fußball trinke ich eher weniger Bier. Aber bei einem guten Film , oder einer guten Serie können es schon mal ein paar mehr sein.

Wichtig für mich ist, sogenannte alkoholfreie Tage einzulegen. Das klappt eigentlich sehr gut. Nach sportlichen Aktivitäten trinke ich gerne Bier. Auch als Belohnung. Es sei denn, ich muss noch Auto fahren. Dann ist Alkohol tabu!

Natürlich macht Alkohol den sportlichen Aufwand kaputt. Gar keine Frage, zumal Alkohol appetitanregend ist. Und dann kann es passieren, dass man Chips und Co. abends im Bett in sich hinein stopft. Um dem vorzubeugen, habe ich solche Sachen gar nicht zu Hause. Auch keine Lebensmittel, die man unverarbeitet essen kann.

Chips unlimited gibt es bei mir, wenn überhaupt, nur einmal im Jahr. An meinem Geburtstag.

Im Urlaub sieht das leider anders aus. Hotelessen und Alkohol kann das Ergebnis aller sportlichen Aktivitäten ad Absurdum führen.