Essen bei Hitze

Es ist ja manchmal auch bei uns sehr warm. Ja, manchmal ist es auch sehr heiß. Dann habe ich oft das Problem, wie ich mich richtig ernähre. Die besten Erfahrungen habe ich damit gemacht, zum Frühstück auf Brot, oder Semmeln zu verzichten und stattdessen Gemüse zu essen. Auf Arbeit nehme ich häufig Cocktail- Tomaten, oder eine Gurke. Geparkt mit Kaffee, ohne den gar nichts geht, reicht dass sogar bis zur Mittagszeit. Hier nehme ich dann meist einen Eiweißshake zu mir. Neben viel Wasser, oder kalten Tee reicht das dann locker bis zur Abendzeit. Hier mache ich mir meist ein Sandwich, esse essen aber erst kurz vorm Schlafengehen. Erstaunlicherweise kann ich danach gut schlafen.

Wenn ich unterwegs bin, was häufig vorkommt, habe ich im Gepäck immer den einen, oder anderen Eiweißriegel, so dass die Fast-Food Branche bei mir selten eine Chance hat.

Interessanterweise vertrage ich Obst bei heißem Wetter gar nicht. Da bekomme ich sehr häufig Durchfall. Hängt vielleicht damit zusammen, dass ich allgemein viel trinke…

Wie läuft es?

Hm, eigentlich bin ich mir nicht so sicher. Auf der einen Seite fühle ich mich wohl, wie selten nicht, auf der anderen Seite fehlen die „optischen“ Erfolge.

Aufgrund des langwierigen Heilungsprozesses der Entzündung an meinem rechten Fuß wurde ich in meinem Trainingsprozess weit zurückgeworfen. Faktisch konnte ich seit dem 11. Februar diesen Jahres nicht, oder kaum trainieren. Erst in den letzten 3 Wochen ging es hier bergauf. Das Problem ist eigentlich die Gewöhnung an einen Tagesablauf ohne körperliche Aktivitäten. Das hat mich richtig runtergezogen.

Langsam erhole ich mich jedoch davon. In den letzten zwei Wochen konnte ich meine Aktivitäten bedeutet steigern.

Zudem habe ich beschlossen, weiterhin dem Maßband und nicht der Waage mein Hauptaugenmerk zu widmen. Auch die richtige Ernährung ist wichtig. Auch während den letzten Wochen habe ich eine abwechslungsreiche, kohlenhydratarme Ernährung einhalten können. Darauf bin ich eigentlich am meisten stolz!

Interessant war für mich der letzte Gesundheitscheck-up. ich konnte meiner Ärztin das Erstaunen an ihrem Gesichtsausdruck erkennen. Alle Werte im Grünen Bereich! Auch keine Anzeichen für Zucker! Als Übergewichtiger war das für mich eine freudige Nachricht. Zeigt sie doch, dass ich nicht alles falsch mache. Damit ist sie gleichzeitig ein Ansporn, zumindest weiter zu kämpfen.

Kontrolle

Bei jedem Abnehmversuch ist es aus meiner Sicht wichtig, sich von einem Arzt „begleiten“ zu lassen. Mir wurde vom ZEP nahegelegt, regelmäßig meine Blut- und sonstigen Werte überprüfen zu lassen. Das lasse ich jetzt regelmäßig einmal im Quartal machen. Zudem lasse ich mich ständig auf Zucker untersuchen.

Auch jetzt, Anfang 2019, war es wieder einmal Zeit. Auslöser war eine Untersuchung in Bezug auf eine Infektion. Hier hatte sich ein Bluterguss im Fuss entzündet. Da zudem eine eine starke Erkältung einsetzte, hat meine Hausärztin die Untersuchung angeordnet.

Zwei Tage habe ich dann gewartet, um bei einem nächsten Termin die Ergebnisse zu erfahren. Und ja, ich war freudig überrascht. Fast alle Werte waren im „grünen“ Bereich. Und das Wichtigste: Es gibt kein Anzeichen für Diabetes. Das war die beste Nachricht des Tages, denn ich habe panische Angst davor.

Leber- und Nierenwerte, auch Blutfettwerte sind auch in Ordnung.

Allerdings ein Wert war komplett außerhalb jedes Toleranzbereiches: Vitamin D3 (25-OH). Die Vorgabe ist 30-60 ng/ml. Bei mir lag er bei 4,96! Ok, das lässt sich wohl schnell lösen.

Das sind alles Werte, mit denen ich eigentlich kaum etwas anfangen kann. Aber es beruhigt ungemein, dass mein Hausarzt bestätigt, dass alle Werte in Ordnung sind. Das heißt auch, dass meine Ernährungsumstellung bisher von Erfolg gekrönt ist. Und das ist auch ein Ansporn!

Neujahr 2019

Morgen heißt es wieder: Ab zur Arbeit.

Die Weihnachtszeit war nicht so erbaulich, wie ich es mir vorgestellt habe. Nun. Ich habe das Gleiche gemacht, wie viele andere wohl auch: Zuviel gegessen, zu viel getrunken und sich zu wenig bewegt.

Und wie immer zu den Feiertagen stellt sich die Frage, was man sich für das neue Jahr vornimmt. Auch ich habe einige Vorsätze. Aber etwas anders, als allgemein üblich:

  1. Weniger essen?
    • Nicht unbedingt, aber es soll gesund sein
  2. Mehr Sport?
    • nein, aber regelmäßiger und strukturierter

Zu 1)

Ich habe im letzten Jahr sehr häufig auf Fleisch und Wurstwaren verzichtet. Das ist mir auch nicht schwer gefallen. In diesem Jahr soll es auch wieder viel Gemüse sein. Obstfan bin ich eigentlich nicht. Mal eine Apfel und eine Banane zwischendurch, das war es dann schon.

Zu 2)

Durch meine Verletzung fehlte mir im letzten Jahr ein Teil des Bewegungspensums. Mit einer Fußverletzung macht man halt keine großen Schritte. Das ich erst wieder Ende Oktober voll einsatzfähig war, konnte ich auch nicht mehr so häufig auf den Golfplatz gehen. Da Ausdauertraining kaum möglich war, musste als Ersatz Krafttraining herhalten. Das hat auch gut funktioniert. Allerdings habe ich Wochen gebraucht, hier eine Grundstruktur reinzubringen. Da ist noch Luft nach oben.

Und ja, ich habe die letzten Monate wieder zugenommen. Ich will über den Winter meine Form vom Juni des Vorjahres wieder annähernd erreiche. Dazu werde ich nicht die Waage benutzen, sondern ein Maßband.

Da im letzten Jahr eine Verletzung nicht stark beeinträchtigt habe, werde ich diesem Zeitraum einen eigenen Abschnitt widmen …

ZEP – zweiter Teil

Ich habe lange geplant, nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Programms einen zweiten Teil im Kampf gegen das Übergewicht hinterher zu schieben. Daher habe ich mich im Vorfeld über die Möglichkeiten im ZEP informiert und mich für das Programm ZEPmax-vari entschieden. Dazu hatte ich gestern das Gespräch mit dem Doktor zur Auswertung der Laborwerte. Die Ergebnisse waren eigentlich sehr gut. Kein Zucker; Blutfett- und Cholesterinwerte sind im Normbereich.  Auch der Grundumsatz hat sich weiter erhöht.

Also habe ich Ergebnis meine „Ernährungsbeutel“ in Empfang genommen und heute mit dem Programm begonnen. Das werden sicherlich keine einfachen zwölf Wochen. Aber ich habe mich auch bewusst dafür entschieden, die Diätphase über die Feiertage zu legen. So kann ich auch gezielt den kalorienreichen Tagen, bzw. Wochen aus dem Weg gehen.

Das Programm unterscheidet sich in der Ernährung vom vorherigen Optifast.  Es gibt jetzt Modifast- Produkte. Da muss ich mich die nächsten Wochen mal durchprobieren.

Auch einen Trainingsplan habe ich mir aufgestellt. Er wird im Wesentlichen aus Krafttraining bestehen. Ich bin nun mal kein Cardio- Typ. Aber die eine, oder andere Einheit werde ich auch hier absolvieren.

Ich werde alle Werte auf 100 Prozent setzen und bin gespannt, wie sich das entwickelt.

Oktober 2017

Was hat man für ein Gefühl, wenn man aus dem Urlaub kommt und auf die Waage steigt? Ich kann von mir sagen, dass es kein schlechtes Gefühl war. Warum? Weil ich das Ergebnis genau so erwartet habe. Ja, es waren weitere 2,5 Kg mehr. Aber Ist ein Urlaub nicht genau dafür da, mal Seele und Körper hängen zu lassen?

Ich habe im Urlaub mich eigentlich nur auf dem Golfplatz oder auf dem Sofa aufgehalten. Beides war ok. Und ich habe mich auch sehr gut erholt. Aber es war dem Gewicht nicht zuträglich. Zumal ich meist gut gegessen und getrunken habe.

Jetzt sind die ersten Arbeitstage wieder vorbei und ich kann erlernte Strukturen wieder anwenden. Dazu gehört das Trecking meiner Mahlzeiten, als auch regelmäßiges Krafttraining. Und da mein Knie beschwerdefrei ist, kann ich auch wieder die Beine in mein Trainingsprogramm einbinden.

Die Mahlzeiten werden immer am Vorabend zubereitet und bestehen meist aus Gemüse der Saison und Kartoffeln, aber manchmal auch aus Konserven.

So hoffe ich Ende November wieder einen akzeptablen Stand hinsichtlich meines Zielgewichtes zu erreichen.

Das Ende einer Dienstreise

Was hat mir nun die Dienstreise gewichtsmäßig gebracht? Ein sattes Plus von 2,5 Kg. War jetzt nicht so überraschend.

Was mir noch zu Dienst-, oder Urlaubsreisen eingefallen ist, dass man sein Essen noch hat tracken kann. Es ist meist schon zubereitet und keiner weis, was da drin ist. Besonders Fette und Zucker. Auch das eine oder andere Bier war wohl zuviel.

Jetzt bin ich wieder im Alltag angekommen und kann gewisse Methoden zur Gewichtsüberwachung wieder anwenden. Ich habe gestern Nachmittag wieder mit dem tracken angefangen. Auch das heutige Frühstück war von der Zusammensetzung gesünder als das der letzen zwei Wochen. Auch werde ich heute wieder einen geregelten Trainingsplan abarbeiten.

Gefahren einer Dienstreise

Ich bin seit Jahren wieder mal auf einer mehrtägigen Dienstreise. Es handelt sich hier um eine zweiwöchige Fortbildungsmaßnahme. Das kann im Sinne einer gesunden, ausgewogenen Ernährung, gepaart mit der richtigen Art von Ausgleichssport zu Problemen führen.

Problem 1: Hotelfrühstück

Wer öfter in Hotels unterwegs ist weis, dass das Frühstück meist sehr opulent ausfallen kann. Neben den falschen, ist man auch meist zuviel.

Problem 2: Mittagessen

Hier geht es meist in eine Gaststätte. Gruppenzwang. Noch schlimmer, man läßt das Mittagessen ausfallen.

Problem 3: Abendbrot

Wenn man das Mittagessen weggelassen hat, besteht die Gefahr, dass man hier richtig zuschlägt. Gepaart mit einer gewissen Menge Alkohol.

Problem 4: fehlender Sport

Während man im Urlaub meist noch Sportsachen mitnimmt, bzw. sowieso einen Aktivurlaub plant, nimmt man bei einer Dienstreise kaum Sportsachen mit.

 

Wie  ist es jetzt bei mir?

Während meiner Fortbildung haben wir meist gesessen. Es war wir im Schulunterricht. Die Unterrichtseinheiten gingen von 08:00 – 16:00 Uhr. Unterbrochen von einer einstündigen Mittagspause.

Problem 1: Hotelfühstück

Ich bin in einem familiengeführten Hotel (3 Sterne) untergebracht. Hier weicht das Frühstück, von dem der großen Hotelketten erheblich ab. Das Angebot ist kleiner, aber nicht weniger schmackhaft. Aber auch hier besteht die Gefahr, zu viel zu essen. Ich konnte mich bisher zusammen reißen. Es kommt sehr wenig Wurst auf das Vollkornbrot. Leider esse ich zu viel Rührei.

Problem 2: Mittagessen

Das lasse ich nicht wegfallen. Nach dem zweiten Tag habe ich mir aus dem nahegelegen Supermarkt einen Obstvorrat gekauft. So kann ich auch zwischendurch einen gesunden Snack gönnen.

Problem 3: Abendessen

Hier sündige ich leider. Ich trinke hier meist Bier. Aber ich esse nebenbei nicht zu viel. Zudem gehe ich den Gruppenveranstaltungen aus dem Weg.

Problem: fehlender Sport

Ja, das ist ein Problem. Ich habe mich mittlerweile so an den Sport gewöhnt, dass mir das richtig fehlt. Nach dem Unterricht habe ich gar keine Lust mich mit Ausdauersport zu befassen. Dazu schlauchen die Vorlesungen zu stark.  Da ich das befürchtet habe, habe ich Terra- Band mitgenommen. Vor dem Abendbrot trainiere ich Abwechselnd eine Muskelgruppe. es ersetzt zwar nicht meine Trainingseinheiten von zu Hause, aber es gibt mir ein gutes Gefühl. Was gut passt ist der Sachverhalt, dass es vom Hotel zum Seminarort ein Strecke von ca. 15 Minuten zu Fuß ist. Und die laufe ich täglich.

Wochenende

Die Fortbildung ist von einem Wochenende unterbrochen. Ich bin Freitag nach Hause gefahren. Das waren ca. 6 Stunden. Zu Hause angekommen, hatte ich auch zu nichts mehr Lust. Der Tag endete mit ein paar Bier vorm Fernseher.

Am Samstag habe ich jedoch auf die Ernährung geachtet und zwei Muskelgruppen trainiert. Am Sonntag bin ich dann wieder zum Seminarort gefahren und hier eigentlich nicht viel gegessen. Zum Abendbrot habe ich mir dann eine Pizza geleistet.

Erstaunlich war, dass ich trotz der widrigen Umstände nur ein halbes Kilo zugenommen habe.

 

Die Fortbildung dauert noch 3 Tage. Dann werde ich sehen, was mich die Dienstreise gewichtsmäßig ‚gekostet hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fleisch, ja oder nein

Ich habe ein klares Weltbild. Ich bin ein „Fleischfresser“. Im Rahmen meines Abnehmprogramms tauchte  oft die Frage zum Für und Wider zum Fleischverzehr auf. Eins vorneweg. Fleisch ist gesund. Auch nach der Ansicht unserer Therapeuten. Aber ich habe das Thema erst in Zusammenhang mit meinem Wurstverzehr so richtig verinnerlicht,

Ja. Im Rückblick muss ich zugeben, das ich viel zu viel Wurst gegessen habe. Dabei ist gegen Wurst ja auch nichts einzuwenden. Aber wir haben uns damit beschäftigt, welche Zutaten da drin sind. Da haben sich bei mir die Nackenhaare aufgestellt. Soviel Fett und undefinierbare Zusatzstoffe (E- Codierungen) … Boah. Jetzt habe ich aber eigentlich nicht bewußt auf Wurst verzichtet, sondern im Rahmen meiner Ernährungsumstellung war da schlicht kaum Platz für Wurst und kaum Platz für Fleisch. Die einzige Wurst (?) die ich kaufe ist Kochschinken. Und ich vermisse nichts anderes mehr. Einzig, wenn ich mal unterwegs bin, kaufe ich mir mal eine Salami- oder Leberkassemmel. Und dann schmeckt mir auch das.

Was sagt mir das? Ich kann ohne regelmäßigen Wurstverzehr sehr gut leben. Ich brauche die Unmengen von Wurst, wie vor einem Jahr nicht mehr. Aber ich leiste mir die eine, oder andere Wurstsemmel. Ja, auch mal eine Bratwurst.

Und wenn ich mir mein Blutbild anschaue, dankt mir mein Körper für die Änderung meiner Einstellung.

Rückblick

Es ist jetzt ein Jahr her, dass ich mir professionelle Hilfe gesucht habe, um meinen „ultimativen“ Abnehmversuch zu starten.

Was habe ich daraus mitgenommen?
Ich hätte mir früher Hilfe holen müssen
Ich hätte ohne professionelle Hilfe gar nicht gewußt, wie ich vorgehen sollte.
Ich habe die erforderliche Disziplin aufgebracht, um so ein Programm durchzuhalten.
Ich bin offener für andere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten.
Ich kann überwiegend auf Fleisch- und Wurstwaren verzichten.
Ich habe wieder Spaß an Sport und Bewegung.
Ich schlafe genauso schlecht, wie vor Beginn des Programms.
Ich friere mehr als früher.
Ich höre mehr auf meinen Körper
Ich weiss, wie wichtig Regeneration und Erholung ist.
Ich weis, wie wichtig der Kontakt zu „Leidensgenossen“ ist.

Ich habe in den vergangenen 365 Tagen fast 40 Kg abgespeckt. Bin ich enttäuscht, dass es nicht mehr geworden sind? Manchmal ja, meist nein. Das Entscheidende ist ja, nicht nur Gewicht zu verlieren, sondern das neue Gewicht auch zu halten.
Gerade das war auch das Ziel der letzten Wochen. Ich konnte ich austesten, wie Ernährung und körperliche Bewegung wechselwirken.
Hier war die professionelle Unterstützung sehr wichtig für mich. So weis ich jetzt auch, dass die meisten Artikel in Zeitschriften und sonstigen Medien über schnelle Diäterfolge nichts taugen. Es sind immer mehrere Methoden oder Stellhebel, die in Einklang zu bringen sind.

Das wichtigste ist aber die Disziplin. Ich war schon versucht, die Ernährungsvorgaben zu unterlaufen. Aber gerade in den ersten Monaten der Abnehmphase habe ich mich strikt an alle Vorgaben gehalten. So war hier der schnelle Erfolg auch ein stückweit vorprogrammiert. Und gerade der hier erreichte Gewichtsverlust war wiederum Motivation für mich, das Programm fort zu führen.

Mir wurde bei der regelmäßigen Ernährungsberatung bewusst, dass ich eigentlich viel zu viel Fleisch und Wurst gegessen habe. Das konnte ich erfolgreich abstellen. Es gibt statt dessen Hühnchenfleisch oder Kochschinken. Ja es gibt auch mal die Leberkäs- oder Salamisemmel. Aber das ist mittlerweile eine, nicht vermisste, Ausnahme. Ich esse sehr viel Gemüse und regelmäßig

Obst. Und gerade für die Arbeitswoche habe ich gelernt, mir entsprechende Mahlzeiten bereits zu Hause vorzubereiten. Dazu habe ich mir einen entsprechende Anzahl von Tupperdosen gekauft.

Bewegung ist mir wieder wichtig geworden. Sei es der Heimweg zu Fuss, oder die sportliche Bewegung, oder das Krafttraining. Ich habe keine Scheu davor, trotz meines immer noch starken Übergewichtes joggen zu gehen, oder mich in der Öffentlichkeit zu bewegen. Auch wenn ich in den Urlaub fahre, sind meine Sportklamotten mittlerweile immer dabei. Auch spielen Sportangebote bei den Buchungen meiner Urlaube mittlerweile eine sehr große Rolle.

Aber es gibt auch „negative“ Seiten.
Ich habe vor Beginn des Programms schon sehr schlecht geschlafen. Das heisst, dass ich mindestens einmal, meist aber öfter in der Nacht wachgeworden bin und auf die Toilette musste. Ich bin danach meist jedoch sofort wieder eingeschlafen. Die Nächte in denen ich durchgeschlafen habe, kann ich an einer Hand abzählen.

Durch den starken Gewichtsverlust friere ich mehr als vorher. Ich drehe die Heizung hoch, wo früher auch ein Pullover gereicht hätte. Interessanterweise stand das aber auch auf dem Beipackzettel der Nebenwirkungen für das Programm.

Auch habe ich das Gefühl, dass ich für Krankheiten anfälliger geworden bin. Ich habe öfter eine Erkältung und war auch häufiger krank geschrieben, als in den vergangen Jahren zusammen.

Etwas was ich nicht berücksichtigt hatte war der Sachverhalt, dass sich mein Körper nach Phasen von Sport regenerieren muss. Das heisst auch, dass es ein paar Tage am Stück keinen zusätzlichen Sport, sondern nur die Alltagsaktivitäten gibt. Und nein, das schlägt sich nicht gleich auf der Waage wieder. Allerdings habe ich schon immer Probleme damit, mich zu entspannen und zu erholen. Ich habe immer das Gefühl unter Hochspannung zu stehen. Ich kann das nicht, am Wochenende, oder im Urlaub lange zu schlafen. Wenn ich wach werde, stehe ich meist auch sofort auf. Aber vielleicht kann ich das auch noch lernen.

Ich bin mir sicher, dass ich es alleine nicht geschafft hätte. Ich habe durch den Kontakt mit Gleichgesinnten auch zusätzliche Erfahrungen gemacht. Es gab zusätzliche Inspirationen durch den persönlichen Kontakt, als auch die Kontakte in sozialen Netzwerken, oder Foren. Gerade aus sozialen Netzwerken habe ich viele Rezepte, Freizeitideen oder sportliche Inspirationen ziehen können.

Bei allen Erfolgen; ich bin noch immer stark übergewichtig. Das werde ich vermutlich auch bleiben. Mein Ziel ist auch nicht, den optimalen BMI, von dem ich so wieso nichts halte, zu erreichen. Aber ich möchte auch nicht mehr so dick und unsportlich wie vor einem Jahr sein. Es wird ein lebenslanger Kampf sein …